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Inhalt:
Sonne, Wind, Wasser, Biogasanlagen, Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie sind heute allgemein bekannt. Der Ausstieg aus Atomenergie und die Reduktion fossiler Energieträger werden öffentlich diskutiert. Arbeitsplätze gehen durch die Energiewende nicht verloren, sondern werden geschaffen und umgeschichtet. Der jährliche Energiebedarf und CO2 Ausstoß steigen trotz Kyoto-Zielen. Energieeffizienz wird zum wichtigsten Terminus. Öl- und Gasimporte können verringert werden, wenn
Häuser richtig saniert werden und auf Solarthermie umgestiegen wird. Historische Staustufen werden immer häufi ger für Kleinwasserkraftwerke genützt. Niedrig-energiehäuser oder Passivhaus-standards befinden sich bereits in EU-Richtlinien. Kaufkraft kann in Millionenhöhe im Land bleiben, wenn Gemeinden, Städte, Private, Firmen auf erneuerbare Energie aus Österreich umsteigen. Der Klimawandel betrifft uns alle. Viele Personen glauben an eine realistische gänzliche Umstellung auf Erneuerbare Energie ab dem Jahr 2050. Der Film zeigt funktionierende Lösungen und authentische Persönlichkeiten in Österreich, die die Wende bereits vollzogen haben. Texte aus Politik, Wirtschaft und engagierten Menschen aus dem Zukunftsforum Windhaag ergänzen die Szenen. Ein Positiv-Szenario, das zeigt wo wir stehen, was wir können und welche Dinge sich verändern werden.
Sonne, Wind, Wasser, Biogasanlagen, Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie sind heute allgemein bekannt. Der Ausstieg aus Atomenergie und die Reduktion fossiler Energieträger werden öffentlich diskutiert. Arbeitsplätze gehen durch die Energiewende nicht verloren, sondern werden geschaffen und umgeschichtet. Der jährliche Energiebedarf und CO2 Ausstoß steigen trotz Kyoto-Zielen. Energieeffizienz wird zum wichtigsten Terminus. Öl- und Gasimporte können verringert werden, wenn
Häuser richtig saniert werden und auf Solarthermie umgestiegen wird. Historische Staustufen werden immer häufi ger für Kleinwasserkraftwerke genützt. Niedrig-energiehäuser oder Passivhaus-standards befinden sich bereits in EU-Richtlinien. Kaufkraft kann in Millionenhöhe im Land bleiben, wenn Gemeinden, Städte, Private, Firmen auf erneuerbare Energie aus Österreich umsteigen. Der Klimawandel betrifft uns alle. Viele Personen glauben an eine realistische gänzliche Umstellung auf Erneuerbare Energie ab dem Jahr 2050. Der Film zeigt funktionierende Lösungen und authentische Persönlichkeiten in Österreich, die die Wende bereits vollzogen haben. Texte aus Politik, Wirtschaft und engagierten Menschen aus dem Zukunftsforum Windhaag ergänzen die Szenen. Ein Positiv-Szenario, das zeigt wo wir stehen, was wir können und welche Dinge sich verändern werden.
Statements:
Regie: JOHANNA TSCHAUTSCHER
Unser Film zeigt an siebzehn Schauplätzen einen nur minimalen Ausschnitt aus der großen Szene der "Erneuerbaren Energie" in Österreich. Der Gedanke, der mich fortwährend bewegt hat, war: Wie zeige ich alles davon? Ich will immer noch zu diesem großen einen Bild kommen, das dem umfassenden Phänomen, das im Gang ist, gerecht wird. Jede Person, jede Firma, jede Idee, die ich durch die Dreharbeiten kennen gelernt habe, war bereits "dort". In diesem mir nicht bekannten Bild. Im Film gibt es das weiße Österreich, rot umrandet. Dort komme ich inhaltlich diesem großen Bedürfnis nahe "Wir" zu sagen. Ich habe vor der Arbeit an diesem Film nicht gewusst, wie weit wir eigentlich schon sind, wer und was bereits "die Wende vollzogen hat". Als Fukushima die Welt aufschreckte, fühlte ich mich nicht hilfl os. Erschrocken von der Dimension wusste ich gleichzeitig, "Wir" sind bereits am Werk. Wer diesen Film sieht, geht von Szene zu Szene in diese Welt hinein. Komplexe Systeme lassen sich erklären, während sie ablaufen. Das ist für mich dieser Film. Sicher auch, weil wir authentische Aussagen, die wir während der Dreharbeiten aus Politik, Wirtschaft und jungen Menschen vom Zukunftsforum Windhaag einen unkommentierten Platz im Film geben, denn neben dem realisiert Materiellem, gibt es auch auf mentaler Ebene eine ebenbürtige Aufbruchstimmung.
Regie: JOHANNA TSCHAUTSCHER
Unser Film zeigt an siebzehn Schauplätzen einen nur minimalen Ausschnitt aus der großen Szene der "Erneuerbaren Energie" in Österreich. Der Gedanke, der mich fortwährend bewegt hat, war: Wie zeige ich alles davon? Ich will immer noch zu diesem großen einen Bild kommen, das dem umfassenden Phänomen, das im Gang ist, gerecht wird. Jede Person, jede Firma, jede Idee, die ich durch die Dreharbeiten kennen gelernt habe, war bereits "dort". In diesem mir nicht bekannten Bild. Im Film gibt es das weiße Österreich, rot umrandet. Dort komme ich inhaltlich diesem großen Bedürfnis nahe "Wir" zu sagen. Ich habe vor der Arbeit an diesem Film nicht gewusst, wie weit wir eigentlich schon sind, wer und was bereits "die Wende vollzogen hat". Als Fukushima die Welt aufschreckte, fühlte ich mich nicht hilfl os. Erschrocken von der Dimension wusste ich gleichzeitig, "Wir" sind bereits am Werk. Wer diesen Film sieht, geht von Szene zu Szene in diese Welt hinein. Komplexe Systeme lassen sich erklären, während sie ablaufen. Das ist für mich dieser Film. Sicher auch, weil wir authentische Aussagen, die wir während der Dreharbeiten aus Politik, Wirtschaft und jungen Menschen vom Zukunftsforum Windhaag einen unkommentierten Platz im Film geben, denn neben dem realisiert Materiellem, gibt es auch auf mentaler Ebene eine ebenbürtige Aufbruchstimmung.
Idee: REINHARD DOBRETSBERGER
Vor fünfzehn Jahren brachte mich mein Hobby Kurzfilme zu drehen zu den Solariern nach Katzdorf. Ein erster längerer Spot über Solare Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung entstand. Mit Ebner Fred im Auto, dem Mitgründer der Solar-Einkaufsgesellschaft, sah ich plötzlich überall Solaranlagen auf Hausdächern, an denen ich bisher immer vorbeigefahren bin! Ein paar Monate später plante ich meine eigene Solaranlage. Ein weiterer Kurzfi lm brachte mich fünf Jahre später nach Kauzen in NÖ, an der tschechischen Grenze. Die Kernkraftwerke Temelin und Dukovany sind nicht weit entfernt. Die Aussage des Bürgermeister beim Interview blieb jahrelang in meinem Kopf: "Die einzige legale Kettenreaktion, die wir brauchen, ist die Kettenreaktion der Vernunft." In seiner Gemeinde wurden zu dieser Zeit einige verschiedene Anlagen im Bereich "Erneuerbarer Energie" ausgeführt. 2010 kannte ich eine Menge Menschen, die sich intensiv mit Erneuerbarer Energie beschäftigten. Ich beschloss eine lange Dokumentation zu drehen. Jetzt, 2011, bin ich stolz auf die Umsetzung meiner Idee. Mein großer Wunsch ist, dass möglichst viele Österreicher diesen Film sehen und viele, der im Film aufgezeigten Möglichkeiten, in ihrem privaten Bereich, ihrer Firma, oder ihrer Gemeinde umsetzen.